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Virtuelle Assistenz 2026 – Was der Beruf wirklich bedeutet und worauf es ankommt

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Der Begriff virtuelle Assistenz ist in den letzten Jahren immer präsenter geworden. Vielleicht hast du ihn schon auf Social Media gehört, in einem Podcast oder durch andere Selbstständige, die Unterstützung suchen. Gleichzeitig tauchen viele Fragen auf:

  • Was genau macht eine virtuelle Assistentin eigentlich?
  • Ist das ein seriöser Beruf?
  • Und kann man davon wirklich leben – gerade in Österreich?

Ich begleite seit einigen Jahren (angehende) virtuelle Assistenten und sehe immer wieder dasselbe: Der Wunsch nach mehr Flexibilität, ortsunabhängiger Arbeit und selbstbestimmtem Arbeiten ist groß. Gleichzeitig kursieren viele Halbwahrheiten und sehr optimistische Versprechen im Internet.

In diesem Artikel möchte ich dir einen ehrlichen, realistischen Überblick geben, was virtuelle Assistenz 2026 wirklich bedeutet. Ohne Hype, ohne Schönreden – aber mit klaren Chancen, wenn du diesen Weg gut vorbereitet gehst.

Wenn du ganz am Anfang stehst oder gerade überlegst, ob virtuelle Assistenz für dich der richtige Schritt ist, bist du hier genau richtig. 😊

Inhalt

Kapitel 1

Was ist eine virtuelle Assistenz überhaupt?

Eine virtuelle Assistenz unterstützt Unternehmer, Selbstständige oder Unternehmen remote, also ortsunabhängig, bei unterschiedlichen Aufgaben. Die Zusammenarbeit findet online statt – per E-Mail, Projektmanagement-Tools, Videocalls oder Cloud-Systemen.

Wichtig zu wissen:
In Österreich arbeiten virtuelle Assistenten in der Regel selbstständig, nicht angestellt. Das bedeutet, du bist eigenverantwortlich tätig, hast eigene Kunden und stellst deine Leistungen in Rechnung. Wenn du dich dafür interessierst, wie der Einstieg konkret abläuft, lies gerne meinen Artikel virtuelle Assistenz werden in Österreich.

Der Begriff „virtuell“ bezieht sich dabei nicht auf die Arbeit selbst, sondern auf den Ort:
Du kannst von zu Hause aus arbeiten, im Homeoffice, unterwegs oder von jedem anderen Ort mit stabiler Internetverbindung.

Viele stellen sich virtuelle Assistenz am Anfang sehr einseitig vor – meist als reine Bürohilfe. In der Praxis ist das Tätigkeitsfeld aber deutlich breiter und hängt stark von deiner Erfahrung, deinen Interessen und deiner späteren Spezialisierung ab.

Was macht eine virtuelle Assistenz im Arbeitsalltag?

Der Arbeitsalltag einer virtuellen Assistenz ist vielseitig – und genau das schätzen viele an diesem Beruf. Die konkreten Aufgaben hängen davon ab, welche Dienstleistungen du anbietest und welche Kunden du betreust.

Typische Aufgaben einer virtuellen Assistenz

Zu den häufigsten Aufgaben zählen unter anderem:

  • E-Mail-Management
    Postfächer strukturieren, Anfragen sortieren, vorbereitende Antworten verfassen

  • Organisation & Büroaufgaben
    Termine koordinieren, Dokumente verwalten, Abläufe strukturieren

  • Recherchen
    Marktanalysen, Tool-Vergleiche, Hintergrundinformationen für Projekte

  • Social Media Management
    Beiträge planen, Texte vorbereiten, Kommentare moderieren
    (nicht gleichzusetzen mit strategischem Marketing)

  • Unterstützung im Tagesgeschäft
    z.B. bei Onlinekursen, Events, Kundenprojekten oder internen Prozessen

Welche Aufgaben für dich infrage kommen, hängt stark davon ab, womit du dich wohlfühlst und welche Dienstleistungen für virtuelle Assistenten du anbieten möchtest.

Viele virtuelle Assistenten starten mit klassischen Assistenzaufgaben und entwickeln sich mit der Zeit weiter – hin zu klaren Schwerpunkten oder einer bestimmten Nische.

Ein wichtiger Hinweis aus der Praxis

Virtuelle Assistenz bedeutet nicht, dass du „alles für alle“ machen musst.

Wenn du dir noch unsicher bist, welche Aufgaben zu dir passen, ist das völlig normal. Viele meiner Mentees entwickeln ihr Angebot erst mit den ersten Kunden – Schritt für Schritt.

👉 Du möchtest sehen, wie andere virtuelle Assistenten arbeiten und welche Tätigkeiten sie übernehmen?

In meiner Facebook-Gruppe VA Komplizen – Austausch für virtuelle Assistenten & Freelancertauschen sich aktuell fast 500 virtuelle Assistenten und Freelancer über ihren Alltag, Kunden, Preise und Herausforderungen aus.

Du kannst einfach mitlesen, Fragen stellen oder dich inspirieren lassen.

Kapitel 2

Für wen ist virtuelle Assistenz geeignet – und für wen eher nicht?

Virtuelle Assistenz wird online oft als „Traumjob“ dargestellt: flexibel, ortsunabhängig, selbstbestimmt. Und ja – all das kann zutreffen. Aber nicht für jeden und nicht ohne gewisse Voraussetzungen.

Gerade 2026 ist es wichtig, ehrlich hinzuschauen, ob dieser Beruf wirklich zu dir passt.

Virtuelle Assistenz ist gut geeignet für dich, wenn …

… du gerne selbstständig arbeitest und Verantwortung für deine Entscheidungen übernimmst.
Als virtuelle Assistenz sagt dir niemand jeden Tag, was du tun sollst. Du organisierst deine Arbeit selbst, hältst Deadlines ein und kommunizierst eigenständig mit Kunden.

… du strukturiert bist oder bereit bist, es zu lernen.
Organisation, Überblick und Verlässlichkeit gehören zum Alltag – egal ob es um E-Mails, Termine oder Kundenprojekte geht. Viele unterschätzen diesen Punkt am Anfang.

… du offen dafür bist, Neues zu lernen.
Tools, Arbeitsweisen und Anforderungen ändern sich laufend. Wer bereit ist, sich weiterzuentwickeln, hat langfristig deutlich bessere Chancen als jemand, der stehen bleibt.

… du dir bewusst bist, dass virtuelle Assistenz Selbstständigkeit bedeutet.
Dazu gehören auch Themen wie Gewerbeanmeldung, Preise kalkulieren, Kundenakquise und Buchhaltung. Wenn du dich damit noch nicht beschäftigt hast, ist das kein Ausschlusskriterium – aber du solltest bereit sein, dich Schritt für Schritt einzuarbeiten.

Virtuelle Assistenz ist eher nichts für dich, wenn …

… du auf der Suche nach „schnellem Geld“ bist.
Der Aufbau braucht Zeit. Kunden kommen selten über Nacht, und stabile Einnahmen entstehen erst mit Erfahrung, klaren Dienstleistungen und Vertrauen.

… du dir klare Anweisungen von oben wünschst.
Als virtuelle Assistenz arbeitest du zwar mit Kunden zusammen, bist aber nicht deren Mitarbeiter. Eigeninitiative und Mitdenken sind ausdrücklich erwünscht.

… du keinerlei Interesse an Organisation, Kommunikation oder digitalen Tools hast.
Virtuelle Assistenz ist kein klassischer Kreativjob, sondern oft sehr praxisnah. Wer sich mit E-Mail, Online-Tools oder strukturiertem Arbeiten gar nicht anfreunden kann, wird schnell frustriert sein.

Ein ehrlicher Zwischenfazit

Du musst nicht perfekt sein, um als virtuelle Assistenz zu starten.
Aber du solltest bereit sein, Verantwortung zu übernehmen, Entscheidungen zu treffen und dich mit der Realität der Selbstständigkeit auseinanderzusetzen.

Viele starten übrigens nicht sofort hauptberuflich, sondern nebenberuflich, um erste Erfahrungen zu sammeln und Sicherheit zu gewinnen. Gerade für Einsteiger kann das ein sehr sinnvoller Weg sein.

Kapitel 3

Selbstständigkeit als virtuelle Assistenz – das solltest du wissen

Wenn du als virtuelle Assistenz arbeiten möchtest, bedeutet das in den meisten Fällen: Selbstständigkeit.
Gerade am Anfang sorgt dieses Thema oft für Unsicherheit – vor allem, wenn man zuvor angestellt war oder noch nie selbstständig gearbeitet hat.

Die gute Nachricht: Du musst nicht alles sofort wissen.
Die weniger gute: Bestimmte Grundlagen solltest du von Anfang an ernst nehmen.

Virtuelle Assistenz ist kein Angestelltenjob

Auch wenn du eng mit Kunden zusammenarbeitest, bist du als virtuelle Assistenz keine Mitarbeiterin und kein Mitarbeiter, sondern selbstständig tätig. Das heißt:

  • du suchst dir deine Kunden selbst

  • du legst deine Preise fest

  • du entscheidest, welche Dienstleistungen du anbietest

  • du trägst die Verantwortung für deine Einnahmen und Ausgaben

Viele Einsteiger verwechseln virtuelle Assistenz mit einer ausgelagerten Bürokraft auf Stundenbasis. In der Praxis erwarten Kunden aber zunehmend verlässliche Partner, die eigenständig arbeiten und mitdenken.

Gewerbeanmeldung & rechtliche Basics

In Österreich ist für die Tätigkeit als virtuelle Assistenz in der Regel eine Gewerbeanmeldung notwendig. Ohne diese zu starten, ist keine gute Idee – auch wenn das online manchmal anders dargestellt wird.

Welche Gewerbeform passt, was du beachten solltest und wie die Anmeldung konkret abläuft, habe ich in meinem Artikel zur Anmeldung des Gewerbes in Österreich ausführlich erklärt.

An dieser Stelle reicht es wichtig zu wissen:

  • Ja, du brauchst ein angemeldetes Gewerbe

  • Nein, es ist weniger kompliziert, als es oft klingt

  • Und ja, du kannst dir dabei Unterstützung holen

Nebenberuflich oder hauptberuflich starten?

Viele angehende virtuelle Assistenten entscheiden sich dafür, nebenberuflich zu starten. Das hat einige Vorteile:

  • finanzielle Sicherheit

  • weniger Druck

  • Zeit, um Kunden und Abläufe aufzubauen

Gerade wenn du aus einer Anstellung kommst oder noch unsicher bist, ob virtuelle Assistenz langfristig das Richtige für dich ist, kann ein nebenberuflicher Start sehr sinnvoll sein. Worauf du dabei achten solltest, habe ich im Artikel als VA nebenberuflich selbständig detailliert beschrieben.

Selbstständigkeit heißt auch: Verantwortung übernehmen

Zur Selbstständigkeit gehören auch Themen, die nicht unbedingt Spaß machen, aber wichtig sind:

  • Preise kalkulieren

  • Einnahmen im Blick behalten

  • Rechnungen korrekt schreiben

  • Rücklagen bilden

Du musst das nicht alles perfekt können, bevor du startest. Aber du solltest bereit sein, dich mit diesen Dingen auseinanderzusetzen – Schritt für Schritt.

Viele meiner Mentees sagen rückblickend, dass nicht die fachlichen Aufgaben die größte Herausforderung waren, sondern der Umgang mit der eigenen Verantwortung.

Kapitel 4

Wie viel verdient man als virtuelle Assistenz?

Die Frage nach dem Einkommen ist meist eine der ersten – und gleichzeitig eine der schwierigsten. Denn die ehrliche Antwort lautet:
Es kommt darauf an.

Wie viel du als virtuelle Assistenz verdienst, hängt von mehreren Faktoren ab und lässt sich nicht pauschal festlegen. Trotzdem ist es wichtig, eine realistische Vorstellung zu bekommen, bevor du startest.

Wovon das Einkommen als virtuelle Assistenz abhängt

Dein Einkommen wird unter anderem beeinflusst durch:

  • deine angebotenen Dienstleistungen

  • deinen Stundensatz oder deine Paketpreise

  • die Anzahl deiner Kunden

  • deine Auslastung (z.B. nebenberuflich oder Vollzeit)

  • deine Erfahrung und Positionierung

Viele starten mit einem niedrigeren Stundensatz, um erste Kunden zu gewinnen und Erfahrung zu sammeln. Mit der Zeit – und mit klareren Angeboten – steigen die Preise in der Regel.

Realistische Einkommensspannen

Gerade zu Beginn liegt der Fokus oft nicht auf einem hohen Einkommen, sondern auf:

  • ersten Aufträgen

  • funktionierenden Abläufen

  • Sicherheit im Umgang mit Kunden

Nebenberuflich erwirtschaften viele virtuelle Assistenten anfangs einige hundert Euro pro Monat. Mit wachsender Erfahrung, besserer Struktur und klarer Positionierung sind auch vierstellige Monatsumsätze realistisch.

Wer hauptberuflich arbeitet, ausreichend Kunden betreut und seine Preise gut kalkuliert, kann sich langfristig ein stabiles Einkommen aufbauen. Wichtig ist dabei, nicht nur den Umsatz zu betrachten, sondern auch Kosten, Abgaben und den eigenen Zeitaufwand.

Wenn du tiefer in dieses Thema eintauchen möchtest, findest du in meinem Artikel zur Preisgestaltung für Selbstständige und VAs sowie zur Berechnung des Stundensatzes konkrete Beispiele und Rechenmodelle.

Warum Vergleiche oft in die Irre führen

Online liest man häufig sehr hohe Einkommenszahlen – oft ohne Kontext. Was dabei meist fehlt:

  • Wie lange ist die Person schon selbstständig?

  • Wie viele Stunden arbeitet sie wirklich?

  • Welche Spezialisierung steckt dahinter?

  • Welche Kosten fallen an?

Ein wichtiger Gedanke zum Schluss dieses Abschnitts

Virtuelle Assistenz ist kein schneller Weg zu Reichtum – aber für viele ein nachhaltiger, flexibler Beruf, der sich gut an die eigene Lebenssituation anpassen lässt.

Gerade 2026 zeigt sich immer deutlicher: Wer strukturiert arbeitet, zuverlässig ist und seine Leistungen klar kommuniziert, hat sehr gute Chancen.

Kapitel 5

Sind virtuelle Assistenten 2026 gefragt?

Kurz gesagt: Ja – aber anders als noch vor ein paar Jahren.

Die Nachfrage nach virtueller Unterstützung ist weiterhin da. Viele Unternehmer und Unternehmen haben in den letzten Jahren gelernt, dass nicht jede Aufgabe intern erledigt werden muss. Externe Unterstützung spart Zeit, ist flexibel und kann sehr gezielt eingesetzt werden.

Gleichzeitig hat sich der Markt weiterentwickelt. Virtuelle Assistenz ist kein Geheimtipp mehr – und genau das bringt Veränderungen mit sich.

Warum die Nachfrage weiterhin besteht

Virtuelle Assistenten werden 2026 vor allem aus diesen Gründen gesucht:

  • Unternehmer möchten sich stärker auf ihr Kerngeschäft konzentrieren

  • administrative und organisatorische Aufgaben sollen ausgelagert werden

  • Online-Businesses wachsen und brauchen flexible Unterstützung

  • projektbezogene Zusammenarbeit ist oft effizienter als fixe Anstellungen

Gerade kleine Unternehmen, Selbstständige und Online-Unternehmer arbeiten sehr gerne mit virtuellen Assistenten zusammen, weil die Zusammenarbeit unkompliziert und skalierbar ist.

Was sich 2026 verändert hat

Während früher oft schon „allgemeine Unterstützung“ ausgereicht hat, sind die Erwartungen heute klarer. Viele Kunden suchen keine „Hilfe für alles“, sondern jemanden, der:

  • zuverlässig arbeitet

  • klare Dienstleistungen anbietet

  • selbstständig denkt

  • Prozesse versteht und mitträgt

Das bedeutet nicht, dass Einsteiger keine Chancen haben. Aber es bedeutet, dass ein klarer Auftritt, saubere Kommunikation und Verlässlichkeit wichtiger geworden sind.

Konkurrenz – Problem oder Realität?

Ja, es gibt mehr virtuelle Assistenten als noch vor einigen Jahren.
Nein, das ist nicht automatisch ein Nachteil.

Denn auch die Zahl der Unternehmer, die virtuelle Unterstützung nutzen, ist gestiegen. Entscheidend ist nicht, wie viele virtuelle Assistenten es gibt, sondern:

  • wie klar dein Angebot ist

  • wie gut du zu deinen Kunden passt

  • wie professionell du auftrittst

Viele Kunden bleiben langfristig bei einer virtuellen Assistenz, wenn die Zusammenarbeit gut funktioniert. Vertrauen und Zuverlässigkeit spielen hier eine große Rolle.

Mein persönlicher Eindruck aus der Praxis

Ich erlebe 2026 vor allem eines:
Virtuelle Assistenten, die sich ernsthaft mit ihrer Selbstständigkeit auseinandersetzen, werden weiterhin gebraucht.

Wer jedoch ohne Plan, ohne klares Angebot und ohne Verständnis für Kundenbedürfnisse startet, tut sich deutlich schwerer als früher. Genau deshalb ist eine gute Vorbereitung so wichtig.

Kapitel 6

Wie kann man virtuelle Assistenz werden?

Der Weg zur virtuellen Assistenz ist weniger kompliziert, als viele anfangs denken. Gleichzeitig gibt es ein paar Schritte, die du nicht überspringen solltest, wenn du dir langfristig etwas Solides aufbauen möchtest.

Wichtig vorab:
Es gibt nicht den einen richtigen Weg. Viele starten unterschiedlich – je nach Vorerfahrung, Lebenssituation und Ziel.

Der Einstieg in groben Schritten

Ganz vereinfacht lässt sich der Start als virtuelle Assistenz so zusammenfassen:

  1. Klarheit schaffen
    Welche Aufgaben liegen dir? Was kannst du dir vorstellen anzubieten?
    Ein guter Überblick über mögliche Dienstleistungen hilft hier enorm.

  2. Rechtliche Grundlagen klären
    In Österreich gehört dazu vor allem die Gewerbeanmeldung. Das klingt oft abschreckender, als es ist, sollte aber von Anfang an sauber erledigt werden.

  3. Preise festlegen
    Viele tun sich damit schwer – verständlich. Trotzdem ist es wichtig, sich früh mit Stundensatz oder Paketpreisen auseinanderzusetzen, statt „einfach irgendwas“ zu verlangen.

  4. Erste Kunden finden
    Das kann über Empfehlungen, Social Media, Plattformen oder bestehende Kontakte passieren. Perfekt muss hier noch nichts sein – Lernen gehört dazu.

  5. Erfahrung sammeln & Angebot schärfen
    Mit jedem Auftrag wird klarer, was gut funktioniert und was nicht. Genau daraus entwickeln sich oft Spezialisierungen.

Wenn du dir eine detaillierte Schritt-für-Schritt-Anleitung wünschst, findest du diese in meinem Artikel über die ersten Schritte zum Start als virtuelle Assistenz.

Brauche ich eine Ausbildung oder ein Studium?

Diese Frage kommt fast immer – und sie verunsichert viele.
Die kurze Antwort: Nein, du brauchst keinen speziellen Abschluss, um als virtuelle Assistenz zu arbeiten.

Wichtiger als formale Ausbildungen sind:

  • praktische Fähigkeiten

  • Zuverlässigkeit

  • Lernbereitschaft

  • ein professioneller Umgang mit Kunden

Wie ich das Thema Ausbildung einschätze und worauf es wirklich ankommt, habe ich ausführlich im Artikel Virtuelle Assistentin Ausbildung – Brauche ich einen speziellen Abschluss? beschrieben.

Alleine starten oder mit Unterstützung?

Manche gehen den Weg komplett alleine, andere wünschen sich Austausch oder Begleitung. Beides ist völlig in Ordnung.

Gerade am Anfang kann es jedoch sehr hilfreich sein:

  • Fragen stellen zu können

  • Erfahrungen anderer zu hören

  • Unsicherheiten einzuordnen

👉 Du möchtest deinen Start nicht alleine angehen?

Wenn du dir individuelle Unterstützung wünschst – zum Beispiel bei deiner Positionierung, deinen Preisen oder den ersten Kunden – begleite ich dich gerne im 1:1 Mentoring.
Die Termine finden online via Zoom statt und können flexibel hier gebucht werden.

Fazit

Mein Fazit zur virtuellen Assistenz 2026

Virtuelle Assistenz ist 2026 weder ein kurzfristiger Trend noch ein Selbstläufer. Es ist ein echter Beruf, der Freiheit, Flexibilität und Selbstbestimmung ermöglichen kann – wenn man bereit ist, Verantwortung zu übernehmen und sich mit der Selbstständigkeit auseinanderzusetzen.

Du musst nicht alles von Anfang an perfekt können.
Aber du solltest ehrlich zu dir selbst sein, dir Zeit geben und Schritt für Schritt vorgehen.

Wenn du dir diese Basis aufbaust, kann virtuelle Assistenz ein sehr erfüllender Weg sein – beruflich wie persönlich.

Häufige Fragen

Häufige Fragen & Antworten - Virtuelle Assistenz 2026

Was macht eine virtuelle Assistenz?

Eine virtuelle Assistenz unterstützt Unternehmer oder Unternehmen remote bei unterschiedlichen Aufgaben. Dazu zählen zum Beispiel organisatorische Tätigkeiten, E-Mail-Management, Recherchen, Büroaufgaben oder auch Bereiche wie Social Media Management.

Welche Aufgaben konkret übernommen werden, hängt von den angebotenen Dienstleistungen, der Erfahrung und der Zusammenarbeit mit dem jeweiligen Kunden ab. Virtuelle Assistenz ist kein starrer Beruf, sondern sehr flexibel gestaltbar.

Wie viel verdient man als virtuelle Assistenz?

Das Einkommen ist sehr unterschiedlich und hängt unter anderem vom Stundensatz, der Auslastung, den angebotenen Leistungen und der eigenen Positionierung ab.

Nebenberuflich starten viele mit kleineren Beträgen, während sich bei hauptberuflicher Tätigkeit und entsprechender Erfahrung ein stabiles Einkommen aufbauen lässt. Wichtig ist, realistisch zu kalkulieren und nicht nur den Umsatz, sondern auch Kosten und Abgaben zu berücksichtigen.

Wie kann man virtuelle Assistenz werden?

Der Einstieg erfolgt in mehreren Schritten:
von der Entscheidung für bestimmte Aufgaben, über rechtliche Grundlagen wie die Gewerbeanmeldung, bis hin zur Kundensuche und Preisgestaltung.

Eine detaillierte Anleitung dazu findest du im Artikel über die ersten Schritte zum Start als virtuelle Assistenz, in dem ich den Ablauf ausführlich erkläre.

Sind virtuelle Assistenten gefragt?

Ja, virtuelle Assistenten sind weiterhin gefragt – besonders dann, wenn sie zuverlässig arbeiten, klar kommunizieren und ein verständliches Angebot haben.

Die Nachfrage hat sich verändert: Kunden suchen heute weniger „Allrounder für alles“, sondern Unterstützung mit Struktur, Verantwortungsbewusstsein und Verlässlichkeit. Wer das mitbringt, hat auch 2026 sehr gute Chancen.

Wie wählt man die richtige virtuelle Assistenz aus?

Die Auswahl einer virtuellen Assistenz beginnt mit der Klärung des eigenen Bedarfs an Aufgaben und benötigten Skills. Ein Portfolio hilft Auftraggebern, sich ein Bild von den Fähigkeiten, der Arbeitsweise und der Persönlichkeit zu machen. Wichtig sind außerdem Kommunikationsfähigkeit und Selbstorganisation.

Welche Aufgaben übernehmen virtuelle Assistenten konkret?

Virtuelle Assistenten übernehmen Aufgaben von einfachen administrativen Tätigkeiten wie E-Mail-Verwaltung und Terminplanung bis hin zu komplexeren Projekten. Dazu zählen unter anderem Social Media Management, Textarbeiten, Kundenservice oder Unterstützung im Marketing. Die Aufgaben variieren je nach Auftrag und Vereinbarung.

Wie viel kostet eine virtuelle Assistenz pro Stunde?

Der Stundensatz einer virtuellen Assistenz liegt je nach Erfahrung und Qualifikation meist zwischen 20 und 80 Euro. Als Einstieg wird häufig ein Stundenlohn von etwa 25 Euro empfohlen. Viele virtuelle Assistenten arbeiten mit unterschiedlichen Preisen je nach Aufgabe oder Leistung.

Braucht man eine Ausbildung, um virtuelle Assistenz zu werden?

Für die Tätigkeit als virtuelle Assistenz ist keine spezielle Ausbildung oder ein Studium vorgeschrieben. Wichtiger sind praktische Fähigkeiten, Computerkenntnisse und eine stabile Internetverbindung. Erfahrung, Referenzen und Spezialisierungen gewinnen mit der Zeit an Bedeutung.

Warum setzen Unternehmen auf virtuelle Assistenten?

Virtuelle Assistenten entlasten Unternehmen von zeitintensiven Routineaufgaben, sodass sich diese stärker auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können. Sie bieten Flexibilität, Skalierbarkeit und Kostenvorteile, da keine Fixkosten wie Büro oder Sozialabgaben anfallen. Unternehmen zahlen nur für tatsächlich geleistete Arbeit.

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